Jaaaaa endlich haben wir’s geschafft!
Praktisch seit wir hier angekommen sind, haben Jasmin und ich vorgehabt, surfen auszuprobieren und letzte Woche ging dann ein Traum in Erfüllung
Weil in der Dominikanischen alles immer so plötzlich kommt, musste ich in letzter Minute all meine Überredungskünste einsetzen, Gasteltern, echte Eltern und AFS auf einen Nenner bringen und los ging’s. Zuerst waren wir nur drei Mädels, Flavia aus der Schweiz, Eline aus Belgien und ich und auf unserer Anreise im concho (schrottreife normalo-Autos, die bis zu 7 Personen + Fahrer aufsammeln auch gennant „öffentliche Verkehrsmittel“) durch die Hitze wurden wir schon von schallendem Bachata und Geträller der Sitznachbarn eingestimmt. Unser Hotel „Cabarete Surfcamp“ machte seinem Namen alle Ehre – nachmittags trafen sich alle Bewohner der Bungalows am Pool unter Palmen und es gab ein bisschen diesen AFS-multikuliti Gruppeneffekt, weil die inoffizielle Altersgrenze bei etwa Mitte 30 lag und wir uns so superschnell alle untereinander kennenlernten. Nicht zuletzt Dank Flavia, deren größtes Glück es ist neue Leute kennenzulernen und dementsprechend eifrig geht sie auch zur Sache
Das Surfen was wirklich irre! Allerdings waren wir froh, unseren Lehrer dabeizuhaben, der einem im richtigen Moment einen Schubs gibt, sodass man direkt in Startposition die Welle erwarten kann und nicht alles alleine machen muss. Schon am nächsten Morgen, bei der zweiten session habe ich dann die Male gezählt, wie oft ich es nicht geschafft habe, aufzuspringen anstatt umgekehrt. Selbstständig wollten wir’s aber natürlich auch mal probieren und zumindest ich bin halb verrückt geworden: zuerst sitzt man also auf dem Brett und guckt raus auf’s Meer. Dann muss man entscheiden, welche eine gute Welle ist (das alleine ist schon ne Wissenschaft für sich!), wenn die dann nahe genug ist kommt alles gleichzeitig: mit den Beinen strampeln, zum Strand umdrehen, hinlegen, mit den Armen paddeln, was das Zeug hält, aufspringen (nicht aufs Knie
) und das Gleichgewicht halten – lächeln bitte
Naja, für drei Tage würde ich sagen, haben wir’s doch einigermaßen gut hingekriegt – und nen Mordsspaß gehabt!
Am Freitag kamen dann noch Jasmin, Naisha aus Thailand und Steffen aus Deutschland nach, die sich das Ganze nicht entgehen lassen wollten. Und obwohl wir nach 4 Stunden surfen am Tag echt hundekaputt waren, mussten wir natürlich das Nachtleben von DR’s berühmtester Touristenhochburg ausprobieren
Schon ein bisschen eingeschüchtert von der Schwarzsicht meiner Gasteltern, war ich also darauf gefasst, mich vorsichtig zu bewegen. Allerdings sind wir zu dieser Zeit weit entfernt von der Hochsaison und man sieht nur einzelne zwielichtige Gestalten und verirrte Sextouristen. Und da die einem nicht zu Nahe kommen, wenn man sich ihnen nicht nähert, haben wir mit Pina Colada schon ein bisschen wehmütig auf die tolle Zeit angestoßen und zum ersten Mal seit langem zu europäischer Musik getanzt
…
Wie ihr wisst habe ich schon seit zwei Wochen Schulferien – und ich merke wirklich, dass mein Jahr dem Ende zugeht… Meine Termine fangen neuerdings fast alle mit Abschluss- an – Abschlussfeier meiner Schwester, Abschlusscamp, Abschlussball… :’P Und ich bin schon dabei, T-shirts für meine Schwestern zu designen und Geschenke zu suchen!
Naja, ein bisschen habe ich ja noch – erstmal kommen in 4 Wochen Mama und Papa und dann gibt’s ja noch die touristische Tour durchs Land!!
Teresa ist dagegen nächste Woche um diese Zeit schon wieder zurück – AAAAAhhh – ich bin fast genauso aufgeregt, wie du
Aah – Fotos von unserem Surftripp gibt’s auch noch, aber da wir alle mit der wasserdichten cam von Eline geschossen haben muss ich warten, bis die Mädels in La Romana mal in die Puschen kommen und hochladen!! Wenn es euch allerdings interessiert, was ich in meiner freien Ferienzeit so mache, dann empfehle ich euch Folgendes: pixxelfreak
Liebe Maria, zumindest dieses Posting klingt noch so richtig nach „mitten drin“ und gar nicht nach Abschluss.
Ich bin ja sooo neidisch – da lernen die nicht nur mehr oder weniger fließend Spanisch, sondern auch noch Surfen.
Pixelfreak hat coole Bilder und dass Teresa in einer Woche schon wieder hier ist, kann ich überhaupt nicht glauben. Ich sehe sie noch heulend und eng umschlungen mit Jana vor ihrer Haustür an Janas letztem Abend.
Es gibt Jahre, die gehen schneller vorbei als andere. Und ich oute mich – ich finde das gut so.
Abenteuer Auslandsjahr – ich gönne euch allen eure Zeit von ganzem Herzen. Aber ich bin auch richtig richtig saufroh, wenn dieses Thema endlich durch ist und ihr alle wieder hier seid.
Denn in meinem Herzen und meinem Kopf gehört ihr einfach nach „Ostholland.“
)))
Ich wünsche dir noch schöne letzte Wochen und dir und deinen echten Eltern eine tolle gemeinsame Zeit. Und für Dich und Deine Gasteltern einen Abschied mit Hoffnung und Zuversicht auf ein Wiedersehen.
Von: Biggi am Juni 6, 2009
um 10:45
Hey – der Martin wird ja noch richtig berühmt mit seinem Ausspruch
Danke für den lieben Kommentar, Biggi – hab die shirts für meine Schwester übrigens jetzt tatsächlich mit Hilfe deiner letzten Fotobastelseite gemacht – brauch nur noch nen nicht allzu hochpreisigen Copyshop…
Liebe Grüße nach Waldniel!!!
Von: maria am Juni 7, 2009
um 2:54
ich könnte fast den gesamten text vón biggi übernehmen (außer ds ostholland vielleicht^^ so flach ist es hier auhc nich…) aber das wär iwe sehr unkreativ…
nicht so wie du maria, die t-shits kreiert =) ist aber ne klasse idee!!
ich weiß nicht warum, aber ich kann mir dich super beim surfen vorstellen! das war bestimmt toll!
ich wünsche dir noch ganz tolle „abschluss“wochen
also wir freuen uns alle riesig, dass wir euch wiedersehen werden, aber genieß deine zeitnoch in domrep!
ganz liebe grüße!!
priska
(fühl dich gedrückt, ja?)
Von: priska am Juni 7, 2009
um 9:11
hey maria. noch ein paar schöne wochen in der dom rep und mit deinen eltern einen schönen urlaub. alles freut sich wenn ihr wieder hier seid.i
Von: Oma Brüggen am Juni 7, 2009
um 12:24
Das waren ja wohl wirklich perfekte Tage und die perfekten Wellen. Super, dass es doch noch geklappt hat
Freue mich schon auf die Fotos über und unter Wasser…….;-)
Genieße deine Ferientage „die freien und nicht freien
“ und ich kenne zwei, die können es fast nicht erwarten bis auch für sie die Ferientage losgehen
:-)
und sie dich endlich wieder in ihre Arme schließen können
Viele liebe Grüße
Claudia
.
Von: claudia am Juni 10, 2009
um 5:58
Hallo Maria, da es nun bald soweit ist, dass du wieder
nach Germany kommst, haben wir noch einmal die Bilder vom vorigen August im Kopf, als wir Dich
am Flughafen Frankfurt verabschiedet haben. Und
was hast Du alles in der zurückliegenden Zeit erlebt!!
Wir freuen uns, dass alles so gut verlaufen ist und
wünschen Dir mit Otti und Hoang noch ein paar
schöne Wochen in der Dom.Rep., die sicher noch einmal ein ganz anderer Höhepunkt sind. Sei ganz
lieb gegrüßt – auf ein Wiedersehen mit Dir freuen
sich Witha und Volker
Von: witha am Juni 21, 2009
um 9:51